Ideen für zukünftige Funktionen in Studio One
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Es wäre klasse eine Normalisierungsfunktion im Projekt-Fenster einzuführen. Bitte mit variablen Werten, sodass man sich besonders im Mastering Headroom verschaffen kann.
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by AriAhrendt on Mon Feb 11, 2019 1:00 pm
Das Argument musst du mir nochmal erklären. Du willst Normalisieren mit einstellbaren Werten, um Headroom zu schaffen. Naja, also normalerweise hat man genau diesen Headroom, indem man eben NICHT normalisiert. Man kann mit welchem Pegal auch immer - wirklich völlig egal bei der Bittiefe - anfangen, und mittels Kompressoren, EQs, Limitern das finale Produkt dorthin puschen, wo man es haben möchte.

Mit dem Limiter Plugin kann man sogar "das Dach" festlegen, da über dem Ceiling-Regler kein Signal rübergelassen wird. Also ich finde, hier wird eine Funktion gesucht, die eigentlich überhaupt gar nicht nötig ist.

Ari Ahrendt - Quality Assurance Specialist
PreSonus Software Ltd. - Hamburg
http://www.presonus.com/products/studio-one

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http://www.denoisary.de/................./...........http://www.arimusik.de/

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by MickMack on Mon Feb 11, 2019 11:27 pm
Moin!
....Allgemeines zum Normalisieren:
Ich habe das Normalisieren früher auch gerne benutzt wenn mir eine Audioaufnahme zu leise war, und ich keinen Bock hatte, das noch einmal einzuspielen. Jetzt bin ich davon ab, und bereite die Aufnahme halt besser vor. ;) ...ich bin mir nicht sicher, aber ein z.B. zu leises Signal wird ja dann "künstlich" gepusht/gerendert?, und so etwas kommt immer mit irgendwelchen Artefakten daher.
Dreh das Gain-Poti am Audiointerface bzw. Mikrofonvorverstärker soweit auf, bis die Pegelanzeige im Audiokanal von Studio One bei lauten Signalen nicht weiter als etwa –6 bis –10 dB ausschlägt. Zurückregeln am Mixer-Fader neben der Pegelanzeige schützt dagegen nicht vor Übersteuerungen, denn da wird der Pegel hinter dem Analog-Digital-Wandler reduziert. Lasst den Fader also auf 0.00 dB.
Der ganze Mix sollte vor dem Mastern bei ca. -3dB liegen (Headroom), von Limitern im Masterkanal
halte ich nichts, der könnte Dynamik klauen und auch der Masterfader ist tabu, wenn nötig eben alle einzelnen Spuren runter regeln! :thumbup:
Last edited by MickMack on Tue Feb 12, 2019 4:03 am, edited 1 time in total.

AMD Ryzen 5 1600 / 16gb Ram / 500/500gb SSD / Win 10 64bit /GeForce-GTX-1060-Grafikkarte/ Monitor BenQ 2560 x 1440 /Studio One 4.1 / Presonus Studio 192 / Roland JP8000 / Moog Sub 37 / Behringer Neutron / Korg MS-20 / Dynaudio BM5 MkII / Roland/Cakewalk A-500pro / Arturia Keystep / Arturia SparkLe / Presonus Faderport
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by AriAhrendt on Tue Feb 12, 2019 2:33 am
@MickMack, wir sind hier auf der Project-Page. Da gibt es erst einmal keine Aufnahme- oder Mischfunktionen. Das ist nicht die Songseite, um die es hier geht. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man zu einem leiseren Signal als 0dB gekommen ist. Ich kenne sehr sehr viele Leute, die nehmen überhaupt nichts auf und machen trotzdem Musik. ;)

Artefakte werden ebenfalls nicht erzeugt beim Normalisieren.
Es hat hier auf der Seite nur einfach keinen Nutzen, wenn man "mehr Headroom" haben möchte. Und das war ja oben das Argument, was ich nicht verstehe.

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by MickMack on Tue Feb 12, 2019 4:05 am
Das habe ich schon mitbekommen...sollte nur etwas Allgemeines sein! ;)
...habe ich geändert....


Ich kenne sehr sehr viele Leute, die nehmen überhaupt nichts auf und machen trotzdem Musik. ;)

...komische Aussage, aber egal...

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by danam2 on Tue Feb 12, 2019 10:58 am
Ich würde hier nicht von "Normalisieren" sprechen, aber es gibt schon Usecases für so was. Eine andere DAW bietet seit einiger Zeit die Möglichkeit, einen Mixdown automatisch auf einen bestimmten Loudness-Level (bspw. -23 LUFS (EBU R128)) zu setzen (+ weiterer Analysedaten wie Waveform etc.). Wenn man einige Songs zusammen veröffentlichen will, sollten die schon gleich laut sein. Und auch wenn man dann die letzen paar 0.x manuell machen will, hilft so was schon ungemein.

Wichtiger aber finde ich es, wenn man für einen Projekt-Song schon eine Masteringkette zusammengestellt hat, deren Einstellungen sich auf einen bestimmten Ausgangspegel des Mixes beziehen. Geht man dann in den Song zurück und ändert was, können schon mal 1-3 db mehr oder weniger im neuen Mixdown sein. Ich behelfe mir da mit dem Mixtool-Plugin als Erstes in der Kette, lasse mir Pre- und Post-FX neu berechnen und stelle den Gain per Mixtool so ein, dass die Plugins wieder den gleichen Pegel bekommen wie beim Mixdown zuvor.

Aber ja, "nötig" ist das nicht, aber es wäre ungemein hilfreich...


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