Ideen für zukünftige Funktionen in Studio One
11 posts
Page 1 of 1
Im Moment ist es nur möglich das ganze Projekt Tempo zu automatisieren, es würde die Möglichkeiten Palette erweitern wenn man auch eine Tempoautomation für jede einzelne Spur hat wenn man diese nutzen will. dabei wäre noch zusätzlich eine Verkettung einzelner Spuren sinnvoll, damit zB Spur A auch das Tempo für Spur B, C, D, aber zB nicht für Spur Xy vorgibt.

Anwendung wäre zB wenn man das Tempo von nur einzelnen Spuren im Projektverlauf ändern will und nicht alles zusammen.

Workstation:
x64-basierter PC Windows 7 64 Bit
Intel Xeon CPU E5-1650-0 @3,2 GHz, 3201 MHz, 6 Kerne Studio One 3.x 64 Bit
As 16 GB Komplete Audio 6

Nur Studio One bietet mir den Workflow, den ich mir von einer DAW wünsche und am wenigsten Probleme in Workflow und Technik. Ich werde immer treu bleiben! :thumbup: :+1
User avatar
by sfafranke on Mon Jan 08, 2018 6:39 am
...also so einen Anwendungsfall, wo das Sinn macht, musst du mir mal erklären???
Meinst du als Effekt ein Tempoverlauf der asynchron zum Haupt-Timing verläuft?
Ich meine Dank der Melodyne-Implementierung kann man ja nun alles mögliche höchst komfortabel zueinander korrigieren und anpassen oder verändern.

Tatsächlich ein wünschenswerter Fortschritt wäre nach wie vor die Tempospur mittels Hülkurven/Gummiband-Automation bearbeiten zu können, wie sonst alle anderen Parameter auch.

Gruß Tino

User avatar
by timofinkbeiner on Mon Jan 08, 2018 6:54 am
Für eine Tempoautomation wie bei den üblichen Hüllkurven wäre ich sofort dafür. Das wäre wesentliche einfacher als bisher, gerade um weiche Übergänge zu machen. Vielleicht kommt das ja in V4 - eventuell mit einer eigenen Tempospur. Bisher muss man diese ja meines Wissens in irgendeinem Track automatisieren. Wenn der Track dann gelöscht wird ist auch die "Tempospur" weg.

Timo
User avatar
by sfafranke on Mon Jan 08, 2018 7:32 am
Nee du, die Tempospur gibts schon ewig;). Oben Links neben der Takt-Spur gibt es etliche kleine Symbole, u.a. ne Uhr! Damit kann man sie ein/aus-blenden!
Aber die Reine Bedienung ist halt recht doof.

User avatar
by Michael1985 on Mon Jan 08, 2018 11:04 am
timofinkbeiner wroteFür eine Tempoautomation wie bei den üblichen Hüllkurven wäre ich sofort dafür.

Timo


Jup, dafür wäre ich auch sofort.


...also so einen Anwendungsfall, wo das Sinn macht, musst du mir mal erklären???


Ich gehöre zu den kreativ Schaffenden die eine möglichst erweiterte Kontrolle über alle möglichen Parameter suchen. Ich könnte dir unzählige Anwendungsbeispiele nennen, aber belasse es mal mit einer einfachen Anwendung:
-Man will ein Snarepulse mit allen Effekten innerhalb des Mixerkanals fließend beschleunigen iohne den Rest mit einzubeziehen. Auch mehrere Spuren sollten mit chainbar sein.
-Auch Polyrhythmen erzeugt durch Tempoänderungen zB durch einen Sinus wären denkbar und dabei ebenso neben den MIDI Noten auch die Tonhöhe/Formanten mit einzubeziehen.

Workstation:
x64-basierter PC Windows 7 64 Bit
Intel Xeon CPU E5-1650-0 @3,2 GHz, 3201 MHz, 6 Kerne Studio One 3.x 64 Bit
As 16 GB Komplete Audio 6

Nur Studio One bietet mir den Workflow, den ich mir von einer DAW wünsche und am wenigsten Probleme in Workflow und Technik. Ich werde immer treu bleiben! :thumbup: :+1
User avatar
by sfafranke on Mon Jan 08, 2018 12:40 pm
Ich gehöre zu den kreativ Schaffenden

...du meinst zu den Experimentierfreudigen;), Kreativität ist sicherlich Ansichtssache und für mich mehr im künstlerischen Bereich als im technischen anzusiedeln. Wenn ich stundenlang neue Wege suche um das Quäntchen besseren Sound herauszuschinden, einen innovativen Effect zusammenschraube, an nem Stück arrangiere oder mit Klängen herumspiele fühle ich mich nicht kreativ sondern nur beschäftigt. Wenn ich hingegen komponiere, Texte, Male oder mit Grafiken arbeite - dann fühle ich mich Kreativ. Aber heutzutage verschwimmt das etwas, und mittlerweile denkt jeder Mininmal-Elktro-Musiker er wäre Komponist:-D

Ich könnte dir unzählige Anwendungsbeispiele nennen

...also zumindest zu den beiden aufgezählten benötigst nicht wirklich das von dir Gewünschte Feature. Bei deinem Snare-FX wäre es sicherlich ohnehin sinnvoll, das einmal zu machen und zu rendern. Zum einen sind die wenigsten FX tempoabhängig und zum anderen wäre es müssig. Nutze z.B. selbst mal ganz gern die Artefakte, die entstehen, wenn man während des Playbacks beim Delay die Rhythmik ändert. Das könnte ich sogar automatisieren, wäre aber sinnloser Aufwand.
Und Polyrhythmik hat nichts mit unterschiedlichen Tempi zu tun, sondern nur verschiedene Rhythmen die aber im gleichen Zeitrahmen arbeiten. Oder willst du quasi Spur 1 z.B. mit 120 BPM fahren und Spur 2 mit einer Art rhythmischen Teiler davon um das zu simulieren? Also das kombinieren von unterschiedlichen Takten.

User avatar
by AriAhrendt on Mon Jan 08, 2018 5:24 pm
Michael1985 wroteAnwendung wäre zB wenn man das Tempo von nur einzelnen Spuren im Projektverlauf ändern will und nicht alles zusammen.

Dafür ist das Warpen da bzw das Audiobend. Denn genau das macht das. Es bendet das Audiomaterial. Die Tempospur hat damit gar nichts zu tun. Und automation auch nicht. Es ist ein direkter Eingriff ins Tonmaterial. Es wird ja getimestreched. Also hier wurde einfach nur falschrum gedacht, bzw eine Lösung an einer falschen Stelle gesucht.

Also das Ergebnis bekommt man hin. Man muss es nur richtig angehen.

Ari

Ari Ahrendt - Quality Assurance Specialist
PreSonus Software Ltd. - Hamburg
http://www.presonus.com/products/studio-one

Modern electronic Synth Pop........../..........Musicproduction, Support & coaching
http://www.denoisary.de/................./...........http://www.arimusik.de/

Windows 10 64-Bit, i7 6700k 4.0 GHz, 16GB RAM, 256GB SSD, Studio One 3 Professional 64-Bit
User avatar
by Michael1985 on Wed Jan 10, 2018 9:34 am
Sinn


Grundsätzlich finde ich aber eine dynamische Anwendung auf Audio Spuren interessant, weil sich so auf einer neuen Ebene Muster erzeugen lassen.

sfafranke wroteWenn ich stundenlang neue Wege suche um das Quäntchen besseren Sound herauszuschinden, einen innovativen Effect zusammenschraube, an nem Stück arrangiere oder mit Klängen herumspiele fühle ich mich nicht kreativ sondern nur beschäftigt. Wenn ich hingegen komponiere, Texte, Male oder mit Grafiken arbeite - dann fühle ich mich Kreativ..


Es gibt beim Gestalten von Musik nicht nur die Noteninformation&Texte, sondern auch das Sounddesign. Auf beiden Ebenen kann man kreativ sein, nicht nur beim Komponieren&Texten so wie du es schreibst. (Es gibt Gestalten von Musik, die sich kaum oder gar nicht in Noten&Text festhalten lassen und trotzdem nicht "falsch" oder "schlecht" sind)


Das Sounddesign kann sich unzähliger Mittel bedienen, ich nenne hier nur einige Beispiele: Effekte, Automatisieren&Modulieren von FXes&Grundparameter wie Frequenz& Lautstärke auf unterschiedlicher Art & viel mehr. Jedoch wurde diese Ebene der Musik erst bedeutsam, als es die Aufnahme gab, vorher war es die persönliche Note des Musikers wie er die Notenschrift&den Text interpretiert.

Und für mich ist das Kreativitätspotential umso höher, umso mehr man selbst in der Hand hat und umso mehr Herangehensweisen man hat, die wiederum auch jeweils eine andere Perspektive bieten. Perspektivwechsel leifern neue Ideen, neue Ideen sind aufregend. Das Gespür was man anders als gewöhnlich macht und welche Ideen man in einen Song einbaut, sowie die Offenheit seine eingetretenen Pfade (Gewohnheit) zu verlassen würde ich als Kreativität bezeichnen. Der Prozess des Kreativseins ist nun erstmal keine Wertung, sondern man ist auch dann kreativ, wenn in den Ohren anderer Müll dabei rauskommt.

Snare Beschleunigung

So wie von dir beschrieben kann man es zumindest in Studio One schnell umsetzen, aber auch mit einem durch Automation beschleunigenden Loop im Sampler oder einen beschleunigenden Rhythmus Effekt, auch geht es durch eine MIDI Beschleunigung usw usw. Aber auch durch die Tempo Automation einer Spur würde das gewünschte Ergebnis liefern. Mehrere Wege führen nach Rom.

Polyrhtyhmus

Ich habe in Ableton ein interessantes Device namens Polyrhtyhmus benutzt, in dem man das Tempo einer Rhythmusspur durch verschiedene Modulatoren und auch durch Automationen ändern kann. Dadurch entsteht eine neue dynamische Palette an Polyrythmen, die nicht nur durch unterschiedliche zugleiche Subdivisions auszeichnen, sondern auch der Aspekt einer Tempoänderung auszeichnen. Diese kann gleichzeitig verlaufen, oder nicht. Das liegt in der Hand des Anwenders wenn es durch Automation lösbar wäre.
Last edited by Michael1985 on Wed Jan 10, 2018 9:58 am, edited 3 times in total.

Workstation:
x64-basierter PC Windows 7 64 Bit
Intel Xeon CPU E5-1650-0 @3,2 GHz, 3201 MHz, 6 Kerne Studio One 3.x 64 Bit
As 16 GB Komplete Audio 6

Nur Studio One bietet mir den Workflow, den ich mir von einer DAW wünsche und am wenigsten Probleme in Workflow und Technik. Ich werde immer treu bleiben! :thumbup: :+1
User avatar
by Michael1985 on Wed Jan 10, 2018 9:42 am
AriAhrendt wrote
Also das Ergebnis bekommt man hin. Man muss es nur richtig angehen.

Ari


Ich weiß doch Ari, dass in Studio One viel mit den unterschiedlichsten Herangehenweisen umsetzbar ist. So wie S1 jetzt ist, kann ich alles machen was ich mir wünsche und das auf einer sehr intuitiven Art.

Weitere Funktionen können jedoch eine aufregende Funktionserweiterung sein. Ob nun eine seperate Tempoautomation dies ist, da will ich nicht von mir auf andere schließen. Jedoch habe ich für mich das Gefühl, dass ich da einiges damit anstellen könnte. natürlich müsste ich diese Funktion erst kennenlernen um sie effizient nutzen zu können. Jedoch kann es sein, dass diese Funktion nicht besonders CPU effizient ist und daher für tiefgreifende Anwendungen nicht in Frage käme, das kann ich aber nicht beurteilen.

Ich wollte diese Idee nur mal in den Raum werfen um mal zu sehen was darüber so geschrieben wird.

Ich möchte aber sfafranke bitten nicht in Grundsatzdiskussionen abzudriften.

Workstation:
x64-basierter PC Windows 7 64 Bit
Intel Xeon CPU E5-1650-0 @3,2 GHz, 3201 MHz, 6 Kerne Studio One 3.x 64 Bit
As 16 GB Komplete Audio 6

Nur Studio One bietet mir den Workflow, den ich mir von einer DAW wünsche und am wenigsten Probleme in Workflow und Technik. Ich werde immer treu bleiben! :thumbup: :+1
User avatar
by AriAhrendt on Wed Jan 10, 2018 12:36 pm
Genau das ist es aber, eine Grundsatzdiskussion.
Und ein Grundsatz ist, dass es in einer Timelinebasierten DAW keine unterschiedlichen Abspielgeschwindigkeiten pro Spur geben kann. Das ist total und dermaßen unmöglich, dass ich gar keine Worte dafür finde, wie unmöglich das ist.

Also um es kurz zu machen: Wirds nicht geben. :)

Ari

Ari Ahrendt - Quality Assurance Specialist
PreSonus Software Ltd. - Hamburg
http://www.presonus.com/products/studio-one

Modern electronic Synth Pop........../..........Musicproduction, Support & coaching
http://www.denoisary.de/................./...........http://www.arimusik.de/

Windows 10 64-Bit, i7 6700k 4.0 GHz, 16GB RAM, 256GB SSD, Studio One 3 Professional 64-Bit
User avatar
by Michael1985 on Thu Jan 11, 2018 4:09 am
Ok alles klar.

P.S.:
Natürlich wäre es möglich.

Workstation:
x64-basierter PC Windows 7 64 Bit
Intel Xeon CPU E5-1650-0 @3,2 GHz, 3201 MHz, 6 Kerne Studio One 3.x 64 Bit
As 16 GB Komplete Audio 6

Nur Studio One bietet mir den Workflow, den ich mir von einer DAW wünsche und am wenigsten Probleme in Workflow und Technik. Ich werde immer treu bleiben! :thumbup: :+1

11 posts
Page 1 of 1

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 1 guest