Ideen für zukünftige Funktionen in Studio One
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Ich nutze S1 viel im Livebereich unter Verwendung von Midi-Automation zur vordefinierten Steuerung von Mixern. Also während der Wiedergabe von Playback-Spuren werden regelmäßig auch Änderungen der Kanal-Fader veranlasst, was grundsätzlich auch tadellos funktioniert. Leider verliert man schnell den Überblick, da es keinerlei Möglichkeit gibt den einzelnen Automations-Controllern individuelle Namen zu verpassen oder überhaupt irgendwie zu managen. Im speziellen stellt es sich so da, dass beispielsweise die Automation für den Mixer-Fader Ch01 „Expression“, für Ch02 „Breath“, für Ch03 “Control“, für Ch04 „Foot-Controller“ oder für Ch05 „Portamento-Time“ heißt…usw.

Bei den möglichen ansteuerbaren Fadern und einer beachtlichen Anzahl die regelmäßig angesteuert werden, sieht dann keiner mehr durch. Erschwert wird das Ganze noch durch eine völlig willkürlich scheinende Reinfolge, welche zu allem Übel noch nicht mal manuell sortiert werden kann. Als abrundende Erschwernis werden in Jedem Event einer Spur immer alle Parameter mitgeschleppt welche innerhalb dieser in anderen Events mal vorkommen. Würden je Event nur die Automation aktiv sein, die Daten enthalten, wäre schon etwas mehr Übersicht vorhanden. Eine Möglichkeit der Sortierung wäre ebenfalls hilfreich – aber allen voran die Eingangs genannte Möglichkeit der individuellen Benennung der Automation. Dem User ist es ja grundsätzlich Egal das Fader 6 den Midi-Controller „Data Entry MSB“ nutzt, um seine Daten zu übermitteln.

ciao
Tino

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by AriAhrendt on Thu Jun 09, 2016 5:05 am
Reden wir wirklich von Event-Automation?
Also die, die unten im Music-Editor bearbeitet werden und nicht mittels Automationsspuren?

Ari


ps: Paar Bilder zur Verdeutlichung fänd ich schön. Denn bisher sind die Sachen, so wie sie beschrieben wurden, sind einfach so.

Ari Ahrendt - Quality Assurance Specialist
PreSonus Software Ltd. - Hamburg
http://www.presonus.com/products/studio-one

Modern electronic Synth Pop........../..........Musicproduction, Support & coaching
http://www.denoisary.de/................./...........http://www.arimusik.de/

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by sfafranke on Thu Jun 09, 2016 10:38 am
...ja, genau darüber reden wir;)
Image


Im Beispielbild ist aus einer Spur ein Event gewählt, welcher schon schön viel Automationen enthält. Im Editor-Fenster darunter habe ich versucht deutlich zu machen welche Controller ich nutze und (in Roter Schrift) was die Ziele am Mixer sind. Alle mit der Markierung "kleine Daten" sind prinzipiell Leer und einer Anzeige nicht notwendig, weswegen ich sie etwas abgedunkelt habe.
Mein Wunsch wäre es halt die Controller so umzubenennen, dass ich im Idealfall deren direktes Ziel sehe und/oder sie umsortieren zu können, auch wenn es "Noch" nicht vorgesehen ist. Es ist tatsächlich sehr müßig bei vielen Controllern, und deren Editieren, ständig mit einer Liste abgleichen zu müssen, welcher Parameter sich wohinter verbirgt.

Tino

PS: hier mal der direkte Link zum besseren heranzoomen:
http://www.sf-audio.de/images/Automation1.jpg

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by sfafranke on Tue Apr 25, 2017 6:25 am
So, hab zufällig Teile des Problems beheben können. Da man ja Automation innerhalb der Makrosteuerung frei benennen kann, dachte ich mir, wenn ich was Ähnliches für Externe Geräte finde, wenigstens eine Art Übersicht mit allen Knobs erstellen zu können. Dunkel erinnerte ich mich daran Benutzerdefiniert seine eigenen Geräte konfigurieren zu können, musste aber erst in alten Posts nachschauen, um es wieder zu entdecken. Blöder weise kommt man an diesen Dialog tatsächlich nur ran, wenn man im Mixer die „Externen Geräte“ aktiviert und darüber eines aufruft. Nicht mal wenn man unter Optionen/Externe Geräte auf Bearbeiten geht und sich das komplette Device offenbart, kann man dahin gelangen…

Wie auch immer, hat man den richtigen Dialog gefunden, kann man dort ja sämtliche Parameter seiner Midi-Geräte „anlernen“, konfigurieren, und eben auch umbenennen. Und siehe da, plötzlich werden diese Namen auch im Event Editor (Music-Editor) des Instrumenten Kanals übernommen!!!

Ok, die Aktualisierung ist etwas wackelig, aber spätestens nach dem neu Laden ist alles aus den „Controller-Einstellungen“ übernommen. Leider werden auch diese Anpassungen nicht mit dem Song sondern wieder nur Global je System gespeichert, was bedeutet auf einem anderen Computer fängt man wieder an entweder alles nach zu fummeln oder die Devices.settings manuell zu überschreiben.

Hierbei zeigt sich auch der Vorteil Automationen innerhalb von Midi-Events anstelle für den gesamten Track zu editieren. Denn im Event verwaisen nicht die Hüllkurven zu nutzlosen Datenleichen sobald man sie auf einem anderen System bearbeitet. Leider ist das umsortieren der einzelnen Automation nach wie vor nicht möglich, aber immerhin ein Teilerfolg!

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by AriAhrendt on Tue Apr 25, 2017 11:42 am
Danke,

nochmal nachgefragt:
Warum machst du das nicht oben komfortable im Arrangement mit Automations-Lanes und alles kannst du frei benennen, und mit Farben versehen und verbiegen und einklappen und ausklappen etc. Warum also zwingend unten, wo alles nicht so übersichtlich ist?

Ari


Edit: ok, wegen dem Verwaisen, verstehe. Also wenn das der Grund ist, nicht oben und komfortable zu arbeiten, dann müssten wir eher in diese Richtung mal überlegen, wie man das lösen könnte. Anstatt deinen Workaround zu optimieren.

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by sfafranke on Wed Apr 26, 2017 2:51 am
Hey Ari,

Grundsätzlich hatte ich dahingehend überhaupt keine Prioritäten außer die, weswegen ich diesen Toppic aufmachte. Es ist auch einfach so passiert, da S1 automatisch einen Event erzeugt, sobald man MIDI Daten aufzeichnet!!! Bei der Anzahl an Parametern ist es auch sinnvoll, da ebenfalls automatisch alle angelegt werden. Der Grundgedanke allerdings, warum ich es in Events gebündelt ließ und nicht Global für Track umbaute war, dass ich es so gut einem Segment im Arrangertrack (in meinem Fall Songs einer Playlist) zuordnen konnte. Da ich es zum damaligen Zeitpunkt so oder so nicht benennen konnte, spielte es auch keine Rolle in welcher Art ich mich da durchquälen musste. War ja auch nicht gerade so, dass man mich hier mit Tipps dazu überhäufte;)!
Das mit den ausklappen ist tatsächlich ne Tolle Sache für eine optimale Übersicht, und hätte ich gewusst, dass man dort dann alles direkt umbenennen kann, wäre es sicherlich eine alternative Überlegung wert gewesen. Weil ich aber nix zum ausklappen hatte, bin ich darüber leider nicht gestolpert, hab es nur gerade mal getestet. Da man über den gesamten Verlauf der Playlist (knappe 2h) alle Kurven mitschleppt, ob sie gerade aktiv sein sollen oder nicht, kommen aber weitere Punkte hinzu. Zum einen kann ich die Events an sich benennen und darin schon Hinweise auf deren Zweck hinterlegen und wahlweise in ein einem Rutsch deaktivieren. Letzteres ist mir ganz wichtig, da das Projekt wie gesagt als Programm aus vielen einzelnen Songs zu verstehen ist, welches so eigenständig und eingriffsfrei wie möglich automatisiert sein muss. Ein weiter Punkt ist das unterschiedliche Verhalten der Automation, je nachdem wo ich sie bearbeite. Während im Trackmodus immer der aktuelle Status gesendet wird, was ich nicht will, geschieht das in den Events nur wenn ein Daten-Punkt durchlaufen wird. Der einzige Parameter den ich Global im Track nutze ist der „Programmwechsel“. Vor jedem neuen Titel und auch mal zwischendrin wird ein neues Presset am Pult (X32) geladen mit Songs spezifischen Einstellungen. Die würden von den permanent aktiven Track-Automation sofort wieder geändert, da sie ja immer mit einer Info mitlaufen, was das ganze Prinzip ad absurdum führen würde. Keine Ahnung ob ich das mit „read“, „touch“ oder „latch“ abfangen kann, aber so funktioniert es ja prima. Änderungen der Kanalzüge des Pults während eines Songs sollen die Ausnahme bleiben, weil sich die Einstellungen je Set schnell ändern und die gesetzten Automation dann in Relation nicht mehr stimmen, bieten aber tolle Möglichkeiten. Entsprechend wichtig ist es mir, dass sie lokal eindeutig beschränkbar bleiben. Ich habe festgestellt, dass auch innerhalb der Events die Automationen globalen Vorgaben folgen. Wenn ich in Event A eine Automation hinzufüge/entferne wirkt sich das auf alle übrigen auch aus, weswegen mein Vorschlag nur die mit aktiven Daten je Event anzuzeigen, sicherlich mit der Grund Architektur kollidiert. Ein rein optisches „ausblenden“ wäre aber eventuell machbar;)
Und das mit dem "Verwaisen" der Daten von Fremd-Geräten ist tatsächlich richtig nervig aber wäre hierbei nicht der Grund. Da ich wie gesagt den Programmwechsel ohnehin als Automations-Lane nutze, kann ich schon deswegen nur am Set arbeiten wenn das X32 angeschlossen ist. Mhhh...oder würde es reichen wenn bei den externen Geräten das gleiche Device eingestellt ist?...aber das ist ja wieder ein ganz anderes Problem :roll:

ciao
Tino

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by AriAhrendt on Wed Apr 26, 2017 6:25 am
Bei soviel Konfuzismus *g würde ich einfach noch mal von vorn anfangen.
Stell dir vor, du hast deinen alten Workflow noch nie benutzt.

Was ist Automation?
Du regelst automatisch einen Studio One internen Parameter.

Wie regelst du den?
Mit einer Kurve, die du aufzeichnest.

Wie zeichnet man eine Kurve auf?
Mit Hardware oder dem Stift/Maus.

Jetzt musst du lediglich nur noch deine externe Hardware in Studio One anmelden und dann kanns losgehen. Und zwar oben im Arrangement. So, das ist der einfachste und klassische Weg. So gehts auch in anderen DAWs. Du kannst übrings alle Spuren (auch Automationsspuren) in der Spurliste ein- und ausblenden, wenn du sie nicht sehen möchtest. Ansonsten wie gesagt, kann man sie auch einklappen.

Vielleicht sollte man einfach die komplizierten Wege umgehen und einfach einen einfachen nehmen.

Ari

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by sfafranke on Wed Apr 26, 2017 7:21 am
Was war dir an meiner schon recht ausschweifenden Beschreibung zu konfus?

Ok, fasse es kurz zusammen:

-wollte ursprünglich Automation benenne können, egal ich welcher Form: konnte mir in 10 Monaten keiner erklären, bis ich nun selbst ein Weg heraus fand
-alle Automation müssen Abschnittsweise deaktiviert werden können: geht nur innerhalb eines Events.
-Automation dürfen nicht permanent Daten senden, nur an bestimmten Abschnitten: geht mit Events, andere Lösung kenne ich nicht. Vorschlag kam keiner!
-Automationen je Event individuell ausblenden und sortieren wäre schön: geht nicht, kann aber auch der „einfache Weg“ nur bedingt. Ausblenden nutzt mir nix, weil das für den kompletten Track gilt.
-Trackautomationen gehen verloren wenn Song auf anderem System geladen wird: im Event bleiben sie erhalten.
Kann man daran was ändern?: -bisher keine Antwort!

Ich bin immer froh wenn ich Antwort bekommen, ist sicherlich Haufen Arbeit für dich. Aber bevor du dir drei Fragen aufwirfst und auch noch selbst beantwortest, weil sie eh klar sind, geht doch einfach auf meine ein;)
Wenn man keinen anderen kennt, muss man halt den komplizierten Weg gehen, bis einem jemand einen besseren Zeigt. Nur andeuten das es eventuell ein anderen gibt hilft da auch nicht weiter.

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by sfafranke on Mon May 01, 2017 4:22 pm
Das Problem der verwaisenden Track-Automationen bei abweichenden Externen Geräten kann man tatsächlich auch aushebeln, auch wenn die Geräte gar nicht angeschlossen sind.
grundsätzlich siehe hier:
viewtopic.php?f=120&t=11702&p=66577#p66577

Will man also Songs von einem anderen System bearbeiten in denen sich Automationen befinden, die sich auf MIDI-Geräte beziehen, die man nicht hat, gibt es wohl nur diese Methode:

aus dem Verzeichnis: ...users/"xxx"/AppData\Roaming\PreSonus\Studio One 3\
"MusicDevices.settings" und das Verzeichnis "User Devices" vom Quellrechner kopieren und auf Zielrechner ersetzten. Das killt zwar existierende Geräte, diese können aber nachträglich wieder eingerichtet werden. Das nachbasteln fremder Geräte funktioniert hingegen nicht (siehe Link)
Es kommt zwar die MIDI-Warnung beim Start, aber das ist das deutlich geringere Übel. Automationen bleiben erhalten und Veränderungen werden später auch auf dem Quellrechner richtig zugewiesen.

ciao


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